Cannabis fermentieren – Coffeeshop Qualität

Cannabis fermentieren

Du hast deine Pflanze erfolgreich geerntet und getrocknet? Dann gehe jetzt den nächsten Schritt und fermentiere dein Cannabis. Viele übergehen diesen Schritt und rauchen die getrockneten Knospen direkt. Wenn du aber möchtest, dass deine Buds mit denen aus Coffeeshops mithalten können und eine höhere Qualität aufweisen, härte die Ernte nach dem Trocknen aus, sodass sie einen intensiveren Geschmack annimmt und lange lagerfähig ist. Aber Cannabis fermentieren – Wie geht das? Das erklären wir dir hier in unserem Blog-Artikel.

Wie du in der Bonsanto Mini Grow Box erfolgreich anbaust, erfährst du in unserer Bonsanto Anbauanleitung.

Inhaltsverzeichnis

Warum Cannabis fermentieren?

Cannabis fermentieren oder im englischsprachigen Raum auch Curing genannt, bezeichnet die kontrollierte Lagerung und den Prozess des Aushärtens deiner Ernte. Fermentierst du deine Knospen nach dem Trocknen, führt dies nicht nur zu einer höheren Qualität deiner Buds und einem köstlichen Geschmack beim Rauchen, sondern das Raucherlebnis wird milder und Kratzen im Hals werden verhindert. Bei der Fermentierung von Cannabis wird das bisher nicht psychoaktive THC zu psychoaktiven THC umgewandelt. Fermentierst du deine Ernte nicht, verlieren deine Buds an Geschmack und THC-Gehalt. Dies geschieht aufgrund von Lichteinfall und zu hoher oder niedriger Luftfeuchtigkeit bei normaler Lagerung und Auslassen der Fermentierung. 

Beim Curing wird daher die Luftfeuchtigkeit gezielt kontrolliert und Lichteinstrahlung verhindert. Cannabis fermentieren hat zur Folge, dass deine getrockneten Buds auch vollständig im Inneren trocknen, da dies nach der Trocknung oft noch nicht vollständig geschehen ist. Zudem wird durch das Fermentieren von Cannabis Chlorophyll, welches das Rauchen zu einer kratzigen Angelegenheit macht und daher bei den meisten Rauchern und Growern sehr unbeliebt ist, abgebaut. 

Cannabis fermentieren - Curing

Welche Vorteile hat die Cannabis Fermentierung?

Fermentierte Knospen sind köstlicher im Geruch und im Geschmack und bringen ein mildes Raucherlebnis. Hast du schon mal  Cannabis geraucht, welches scharf kratzig war? Dann liegt dies höchstwahrscheinlich daran, dass dieses Cannabis nicht fermentiert wurde. Ein weiterer Vorteil der Cannabis Fermentierung ist, dass nach dem Curing die Ernte über einen langen Zeitraum gelagert werden kann, ohne dass sich Schimmel bildet. Dadurch musst du deine Ernte nicht direkt verzehren, sondern kannst sie problemlos einige Wochen lagern. Zudem reduziert die Cannabis Fermentierung die Entstehung von Angstzuständen beim Rauchen, da ausgehärtete Knospen mehr Cannabinoide enthalten als nicht fermentierte Knospen.

Cannabis fermentieren
Cannabis fermentieren - Coffeeshop Qualität

Wann kann mit dem Curing begonnen werden?

Aber genug Theorie – Jetzt geht es um die Praxis des Cannabis Fermentierens. Wie oben erwähnt, musst du deine Buds zunächst ernten und wie gewohnt trocknen. Erst dann kannst du mit dem Fermentieren beginnen. Zum Trocknen kannst du beispielsweise einen Trocknungskoffer verwenden. Lassen sich die kleinen Blüten der Ernte leicht abbrechen, ist der optimale Zeitpunkt gekommen, um das Trocknen zu beenden und mit dem Aushärten der Knospen zu beginnen. Normalerweise dauert die Trocknung der Ernte zwischen drei und sieben Tagen.

Was wird zum Cannabis fermentieren benötigt?

Sauberes und richtiges Cannabis Fermentieren braucht Übung – aber keine Sorge! Hier erklären wir dir, was du alles beachten solltest, damit du ein genüssliches Raucherlebnis erzielst.

Für das Aushärten der Knospen benötigst du einen Behälter, welchen du luftdicht verschließen kannst, ein Hygrometer zum Messen der Luftfeuchtigkeit und ein wenig Geduld. Der Behälter sollte aus Metall oder Glas sein, da diese Materialien, anders als Kunststoff, den Geruch und Geschmack von deinen Buds nicht verändern. Der Miron Vorratsbehälter von Bonsanto ist beispielsweise ein Gefäß, welches sich optimal für das Fermentieren eignet. Dieser Behälter ist aus Violettglas und ist luft- und lichtundurchlässig. Das ist wichtig, denn das Aushärten muss entweder an einem dunklen Ort oder in einem lichtundurchlässigen Behälter erfolgen, denn Licht reduziert den THC-Gehalt in deiner Ernte und das gilt natürlich zu vermeiden.

Cannabis fermentieren

Wie funktioniert Cannabis fermentieren?

Nun sollten deine Buds in einem luftdichten Behälter getrocknet werden, solange bis die richtige Luftfeuchtigkeit erreicht ist. Lege die Knospen zusammen mit dem Hygrometer in dein ausgewähltes Gefäß. Schließe dieses und kontrolliere ein paar Stunden später, wie hoch die Luftfeuchtigkeit im Behälter ist. Die Luftfeuchtigkeit sollte optimalerweise zwischen 60 und 65% liegen, damit der Aushärtungsprozess starten kann. 

Sollte die Luftfeuchtigkeit höher als 65% sein, sind die Knospen nicht trocken genug und der Aushärtungsprozess kann noch nicht beginnen. Öffne den Behälter dann einfach und lasse deine Ernte mit geöffnetem Deckel weiter trocknen. Durch das Lüften entweicht die zu feuchte Luft und Sauerstoff kann in das Gefäß gelangen. Lüfte so lange, bis die Luftfeuchtigkeit unter 65 % liegt. Dann kannst du den Behälter wieder verschließen, sodass deine Ernte aushärtet. Kontrolliere regelmäßig die Luftfeuchtigkeit und lüfte immer dann, wenn die Luftfeuchtigkeit höher als 65 % sein sollte. In den ersten Tagen nach Beginn des Curing ist es üblich, dass mehrmals am Tag gelüftet werden muss, da die Luftfeuchtigkeit im Gefäß gerade zu Beginn noch sehr hoch sein wird. 

Sollte die Luftfeuchtigkeit höher als 70% sein, reicht das Lüften nicht mehr aus und dann solltest du die Blüten für circa ein bis zwei Stunden aus dem Glas herausnehmen. 

Beträgt die Luftfeuchtigkeit weniger als 55%, besteht die Gefahr, dass die Knospen zu brüchig werden. In diesem Fall solltest du den Behälter oder das Glas unbedingt geschlossen halten, damit die Luftfeuchtigkeit ansteigt. Zusätzlich kannst du in den Behälter einen Luftfeuchtigkeits-Beutel legen, welcher den Prozess beschleunigen kann.  

Der ausgewählte Behälter sollte nur bis zu 3/4 befüllt sein, sodass deine Blüten Platz haben und nach oben hin etwas Luft haben.

Außerdem solltest du jeden Tag deine Knospen auf Schimmelbildung untersuchen und diese regelmäßig im Behälter umverteilen, um zu verhindern, dass es zu Schimmel-Ablagerungen an feuchten Stellen kommt.

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Wie kann die optimale Luftfeuchtigkeit erhalten werden?

Um die richtige Luftfeuchtigkeit für die Cannabis Fermentierung in deinem Glas zu erhalten, kannst du auf den Boveda Hygro-Packbeutel von Bonsanto zurückgreifen. Lege den Beutel einfach zu deinen Knospen in das Gefäß oder deinen Miron Vorratsbehälter. Je nach Luftfeuchtigkeit wird der Boveda Hygro Beutel entweder Wasserdampf abgeben oder aufnehmen. Dies reguliert die Luftfeuchtigkeit in deinem Behälter und erspart dir das ein oder andere Lüften. Der Beutel kann circa sechs Monate verwendet werden. Sobald das Pack sich fest anfühlt, solltest du es entsorgen.

Cannabis fermentieren Boveda

Wann kann die Cannabis Fermentierung beendet werden?

Theoretisch kannst du dein Cannabis so lange fermentieren, wie du möchtest. Wichtig ist, dass deine Buds mindestens zwei Wochen lang ausgehärtet werden. Wir raten zu einer Curing-Zeit von sieben bis acht Wochen, da deine Buds dann Coffeeshop Qualität aufweisen werden und es beim Rauchen zu einem unübertreffbaren Geschmacks- und Geruchserlebnis kommt.

Cannabis fermentieren wird sich lohnen!

Bonsanto Wissensblog

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